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Konzertreihe Mannheim

Konzertreihe Mannheim

Abonnement, Mannheim

Das Abonnement Mannheim umfasst fünf Orchesterkonzerte. Sie sichern sich damit eine Ermäßigung von ca. 30% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten und einen festen Stammplatz im Mozartsaal des Rosengartens. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der gewünschten Plätze.


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Preise und Kategorien

KAT. ABONNEMENT, MANNHEIM  
Kategorie I € 136.00  
Kategorie II € 122.00  
Kategorie III € 106.00  
Kategorie IV € 92.00  
Kategorie V € 81.00  
Schüler € 30.00  

Abonnementkonzerte

DATUM VERANSTALTUNG SAAL
17.11.2019 - So. So. 17.11.2019   Abokonzert 1

ESCHENBACH

SCHUMANN

 

ESA-PEKKA SALONEN

Violoncellokonzert

ROBERT SCHUMANN

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (Rheinische)

 

Nicolas Altstaedt, Violoncello

SWR Symphonieorchester

Christoph Eschenbach, Dirigent

 

„Congratulations Esa-Pekka!“ Mit einem hymnischen Ausruf begrüßte Radio Schweden den Dirigenten und Komponisten Salonen zu einem Konzert, in dem das neue Cellokonzert des Meisters zu hören war. Um der emphatischen Kompetenz des schwedischen Radios, die als Botschaft im Internet zu finden ist, bei dieser Gelegenheit nochmals zu folgen: Das 2017 uraufgeführte Konzert ist demnach sinngemäß ein Wirbelwind von Noten, das den Solisten im wahrsten Sinne des Wortes an die Grenzen des Möglichen heranführt. Keinen Grenzgang, aber die zukunftsfreudige Beschwörung eines guten Gefühls bei der Ankunft im Rheinland bringt Robert Schumann in seiner dritten Sinfonie zum Klingen: unmittelbar eingänglich, bildhaft und ganz auf der Höhe der Zeit.

 

Rosengarten, Mozartsaal
22.12.2019 - So. So. 22.12.2019   Abokonzert 2

Freitag Live-Videostream, anschließend als Video auf SWRclassic.de

 

CURRENTZIS

MAHLER 9

 

GUSTAV MAHLER

Sinfonie Nr. 9 D-Dur

 

SWR Symphonieorchester

Teodor Currentzis, Dirigent

 

Vor dieser Nummer neun hat Gustav Mahler sich richtiggehend gefürchtet. Deshalb wollte er „Das Lied von der Erde“, das doch eigentlich eine Sinfonie in Liedern war, nicht mitzählen. Diese Neunte wurde die letzte, die er vollenden konnte. Trotzdem oder gerade deshalb geriet sie formvollendet, ja formschaffend, selbstbewusst und in jeder Weise tragisch. „Der erste Satz ist das allerherrlichste, was Mahler geschrieben hat“, formuliert es Alban Berg in einem Brief. In den burlesken Mittelsätzen musiziert das ironisch-sarkastische Alter Ego des Komponisten. Den Schluss bildet ein packendes Adagio – als Vermächtnis an die Zukunft der Gattung, die im eben angebrochenen 20. Jahrhundert ihre stärksten Augenblicke in den langsamen Sätzen erleben wird.

 

 

Rosengarten, Mozartsaal
07.02.2020 - Fr. Fr. 07.02.2020   Abokonzert 3

 

 
 
Antonin Dvorak: Ouvertüre „Karneval“ op. 92 (9’)

Bohuslav Martinu: Konzert für zwei Klaviere und Orchester, H292 ( 23‘)
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Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1, D- Dur „Titan“ (53‘)  

Dirigent: Pietari Inkinen
Solisten: Katia und Marielle Labèque, Klavier
 

 

 

 

 

 

Rosengarten, Mozartsaal
22.03.2020 - So. So. 22.03.2020   Abokonzert 4

EDO DE WAART

BRUCKNER 5

 

GYÖRGY KURTÁG

Movement für Viola und Orchester

ANTON BRUCKNER

Sinfonie Nr. 5 B-Dur (Fassung von Leopold Nowak)

 

Paul Pesthy, Viola

SWR Symphonieorchester

Edo de Waart, Dirigent

 

Gnadenlos sortiert der junge Mann aus, was seinen strengen Kriterien nicht standhalt. Noch vor dem offiziellen Opus 1, kurz vor dem Diplom in Komposition, schreibt György Kurtág ein Violakonzert. Von den zwei Sätzen lasst er nur den ersten gelten. Kurtag vor Kurtag: Das klingt durchaus noch spätromantisch, aber modern, mit einer unverwechselbaren ungarischen Farbe empfunden, die das Erbe von Bartok austragt. Es gibt für die Bratsche nicht eben viele Konzertstücke. Dieses frühe Meisterwerk hatte Chancen, ins Repertoire einzugehen. Man musste es einfach nur öfter zu hören bekommen. Im Kontrast dazu ein Hauptwerk, ein monumentaler Kraftakt. Anton Bruckners fünfte Sinfonie ist ein Gebirgsmassiv der Gattung, das zu besteigen Ausdauer verlangt. Die Unerbittlichkeit, mit der Bruckner hier sein Ideal verfolgte, gleicht möglicherweise der Strenge, mit der Kurtag seine Arbeit beaufsichtigt.

 

Rosengarten, Mozartsaal
27.06.2020 - Sa. Sa. 27.06.2020   Abokonzert 5

LE POEME DE L’EXTASE

 

OLIVIER MESSIAEN

Trois petites liturgies de la presence divine

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

»Wie der Hirsch schreit«, Psalm 42 für Sopran, Chor und Orchester op. 42

ALEXANDER SKRJABIN

Le poeme de l’extase op. 54

 

Christina Landshamer, Sopran

Christoph Grund, Klavier

Christine Ott, Ondes Martenot

SWR Vokalensemble

WDR Rundfunkchor

SWR Symphonieorchester

Eliahu Inbal, Dirigent

 

Der Hauptgedanke ist der von der Anwesenheit Gottes, sagt Olivier Messiaen sinngemäß zu

seinen drei vokal-instrumentalen Meditationen, die während des Zweiten Weltkriegs entstanden.

Das ganze Programm lässt sich aus der Perspektive dieser „presence divine“ betrachten,

wobei sich die Akzente bedeutsam verschieben. Psalm 42, den Felix Mendelsohn Bartholdy

1837 erstmals vorlegte, ist eine flehentliche Anrufung: „Wie der Hirsch schreit nach frischem

Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir“. In gewisser Weise ist auch Alexander Skrjabin ein

Gottsucher. Den überlieferten Glauben lehnt er ab, aber unter dem Einfluss des esoterischen

Denkens der Jahrhundertwende schafft er sich eine eigene Kunstreligion. Im Paradies seiner

unerhörten Klänge erzeugt er einen Raum für die Einheit aller Sinne.

 

Rosengarten, Mozartsaal