Abonnement, Mannheim

Das Abonnement Mannheim umfasst fünf Orchesterkonzerte. Sie sichern sich damit eine Ermäßigung von ca. 30% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten und einen festen Stammplatz im Mozartsaal des Rosengartens. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit das Abo Plus mit dem SWR Vokalensemble Stuttgart als Zusatzkonzert zu wählen. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der gewünschten Plätze. Eine Buchung ist ab sofort möglich.
Das Abonnement ist übertragbar und wird für die Dauer einer Spielzeit abgeschlossen. Es verlängert sich automatisch, wenn nicht bis zum 30. Juni 2017 gekündigt wird.

Das Abonnement ist derzeit nicht buchbar.



Preise und Kategorien

KAT.ABONNEMENT, MANNHEIM 
Kategorie I€ 118.00  
Kategorie II€ 108.00  
Kategorie III€ 96.00  
Kategorie IV€ 84.00  
Kategorie V€ 76.00  
Schüler€ 25.00  

Abonnementkonzerte

DATUMORTVERANSTALTUNGSAAL
23.09.2017 Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 1 - Tickets auch an der Abendkasse

 

 

ZINMAN

BRUCKNER 3

 

JOHANNES BRAHMS

Violinkonzert D-Dur op. 77

ANTON BRUCKNER

Sinfonie Nr. 3 d-Moll WAB 103

 

Gil Shaham, Violine

SWR Symphonieorchester

Dirigent: David Zinman

 

Zwei Kontrahenten in einem Programm. Brahms und Bruckner, die zu Lebzeiten als nicht kompatibel galten, und dann noch von dem einen, Bruckner, die dritte Sinfonie, die der trotzige Mann ausgerechnet Richard Wagner gewidmet hat: »Dem unerreichbaren, weltberühmten und erhabenem Meister der Dicht- und Tonkunst«. Doch längst ist die alte Kontroverse, die im Wien des späten 19. Jahrhunderts jeweils durch ergebene Rezensenten befeuert wurde, eine Angelegenheit der Musikgeschichte. Heute klingt das wie eine idealtypische Kontrastierung von nah und fern, von Beschwörung und Gebet. Da steht also das Violinkonzert des einen, ein emphatischer Gesang mit dramatischen Akzenten, und dort die Sinfonie des anderen mit ihren weiträumigen Ausblicken.

 

 

Rosengarten, Mozartsaal
04.11.2017 Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 2

 

ESCHENBACH

BRUCKNER 7

 

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488

ANTON BRUCKNER

Sinfonie Nr. 7 E-Dur WAB 107

Christopher Park, Klavier

 

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Christoph Eschenbach

CHRISTOPHER PARK

 

Die langsamen Sätze in den Konzerten von Wolfgang Amadeus Mozart erscheinen gelegentlich wie das spirituelle Zentrum des entsprechenden Werks; beispielhaft ist das zu erleben in dem Adagio aus KV 488. Mit der Tonart fis-Moll greift der Komponist zu einer durchaus entlegenen Farbe. Das Klavier spricht fragend und wehmütig im Takt eines Sicilianos, das Kollektiv bestätigt, es hilft. Die Zeit steht still. Nicht ganz 100 Jahre später entstand Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7, und auch dieses Wunderwerk hat sein mentales Zentrum. Der zweite Satz ist, wenn diese Spekulation erlaubt ist, ein Versuch über die Gefilde der Seligen, freilich mit melancholischer Marmorierung: »Sehr feierlich und sehr langsam«. Die Nachricht vom Tod Richard Wagners habe ihn (Bruckner) erreicht, während er an diesem Satz arbeitete. Der Komponist beendete seinen Versuch also mit einer »traurigen Weise«, mit einem wehmütigen Choral.

 

Rosengarten, Mozartsaal
14.12.2017 Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 3 - Tickets an der Abendkasse

 

GRUBINGER

VÄNSKÄ

 

ARVO PÄRT

Cantus in Memory of Benjamin Britten. Für Streichorchester und eine Glocke

KALEVI AHO

Sieidi. Konzert für Schlagwerk und Orchester

JEAN SIBELIUS

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

 

Martin Grubinger, Schlagzeug

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Osmo Vänskä

 

Das Konzert für Schlagwerk und Orchester (2010) des finnischen Komponisten Kalevi Aho ist mit »Sieidi« überschrieben: Kultstätte. Beschworen wird in einer Musik wie aus Feuer, Luft und Erde eine Art elegischer Vitalismus. Der Solist muss ein Schamane und gleichzeitig ein hellwacher Kopf sein, der die komplexen Abläufe sicher überschaut. Es geht um ein virtuoses Ritual der Extreme, das über weite Strecken anmutet wie ein Tanz auf dem Vulkan; Singen und Jubeln nicht ausgeschlossen. Der Schluss findet zur Stille. Gerahmt wird dieses konzertante Kraftwerk von einer entrückten Verbeugung vor Benjamin Britten und der zweiten Sinfonie von Jean Sibelius, die fast wie eine finnische Pastorale daherkommt.

 

Zu diesem Konzertprogramm finden begleitende Angebote der SWR Musikvermittlung statt.

 

 

 

Rosengarten, Mozartsaal
10.03.2018 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 4

 

 

NORRINGTON

BEETHOVEN

 

JÖRG WIDMANN

Con brio. Konzertouvertüre für Orchester

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 (Eroica)

 

Francesco Piemontesi, Klavier

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Sir Roger Norrington

SIR ROGER NORRINGTON

Das ist ein reines Beethoven-Programm, denn auch die Konzertouvertüre »Con brio« (2008) von Jörg Widmann ist dem Komponisten entschieden zugewandt. Die witzige Montage spielt mit Gesten, mit Kadenztypen und Splittern im Geiste Beethovens, die stets in eine andere Richtung laufen, als gut informierte Musikfreunde denken. Solchermaßen aufgescheucht, ja wachgeküsst erscheinen die »Eroica« und das dritte Klavierkonzert fast wie neu. Hier wäre also das Virtuosenstück, in dem Beethoven sich als selbstbewusstes Individuum mit melancholischem Einschlag formuliert. Und dort erklingt jene Sinfonie, in der ein Held zu Grabe getragen wird. Die Hauptfigur ist freilich der Komponist und seine Fähigkeit, Haltungen hörbar zu machen.

 

 

 

Rosengarten, Mozartsaal
20.04.2018 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 5

 

ZIMMERMANN

SCHUMANN

 

ROBERT SCHUMANN

Fantasie für Violine und Orchester

C-Dur op. 131

PAUL HINDEMITH

Kammermusik Nr. 4. Konzert für Violine und

großes Kammerorchester op. 36 Nr. 3

BENET CASABLANCA

Sogni ed Epifanie. Für Orchester

FRANZ SCHUBERT

Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

 

Frank Peter Zimmermann, Violine

Deutsche Radio Philharmonie

Saarbrücken Kaiserslautern

Dirigent: Josep Pons

 

Hindemiths Kammermusik Nr. 4 ist Teil einer Reihe, die zwischen 1921 und

1927, in der bilderstürmerischen Zeit des Komponisten, entstanden ist: ein

Violinkonzert, in dem ein greller, scharf akzentuierter Tuttiklang dominiert. Der

überragende Geiger Frank Peter Zimmermann kombiniert es mit Schumanns

Violinfantasie, die 1853 für den Geiger Joseph Joachim entstanden ist, aber erst

1937 in einer von Hindemith bearbeiteten Fassung uraufgeführt wurde und bis

heute ein Schattendasein fuhrt. »Sogni ed Epifanie«, ein Werk des Katalanen

Benet Casablancas, ist beeinflusst vom Werk des Dichters Rafael Argullol, von

Visionen, dem Mysteriösen, dem Überirdischen wie auch den Traumwelten der

Nacht und ihren Dämonen. Entdecken kann man hier auch Schuberts Fünfte,

seine »liebliche Sinfonie in B-Dur«, die er im Alter von 19 Jahren komponiert hat.

 

 

Rosengarten, Mozartsaal