Abonnement, Mannheim

Das Abonnement Mannheim umfasst fünf Orchesterkonzerte. Sie sichern sich damit eine Ermäßigung von ca. 30% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten und einen festen Stammplatz im Mozartsaal des Rosengartens. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der gewünschten Plätze.



Preise und Kategorien

KAT.ABONNEMENT, MANNHEIM 
Kategorie I€ 136.00  
Kategorie II€ 122.00  
Kategorie III€ 106.00  
Kategorie IV€ 92.00  
Kategorie V€ 81.00  
Schüler€ 30.00  

Abonnementkonzerte

DATUMORTVERANSTALTUNGSAAL
11.11.2018 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 1

  ELIAHU INBAL

SCHOSTAKOWITSCH 11

 

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 (Tripelkonzert)

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH

Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 103 (Das Jahr 1905)

 

Ludwig Trio

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Eliahu Inbal

 

Im Jahr 1905 erhoben sich die russischen Massen gegen den Zaren. Erster grausiger Höhepunkt dieser revolutionären Bewegung war im Januar der "Blutige Sonntag" in St. Petersburg. Auf dem Vorplatz zum Winterpalast schossen Soldaten in die Menge. Dmitrij Schostakowitsch hat die Ereignisse in seiner elften Sinfonie gemalt. Die vier Sätze dieser Sinfonie ergeben einen packenden Hörfilm: Eine schwere Ahnung liegt in der Luft (Adagio), die Situation eskaliert (Allegro), das Angedenken wird zur Klage (Adagio), das "Sturmgeläut" macht die Wut kommender Bewegungen klingend (Allegro non troppo). Was bei der Uraufführung 1957 so aussah wie eine affirmative Verbeugung vor der sowjetischen Heldenverehrung, konnte auch anders gemeint sein. Schostakowitsch habe, so liest man gelegentlich, sein Opus 103 im Angesicht des eben niedergeschlagenen Ungarnaufstands geschrieben.    

 

 

Rosengarten, Mozartsaal
16.12.2018 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 2

  CURRENTZIS

TSCHAIKOWSKY 5

 

ALFRED SCHNITTKE

Konzert für Viola und Orchester 

PETER TSCHAIKOWSKY

Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64

 

Antoine Tamestit, Viola

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Teodor Currentzis

 

Das Thema der "Vorsehung" geht als eine Art "Idee fixe" durch Peter Tschaikowskys fünfte Sinfonie. Gleich zu Beginn intonieren die Klarinetten das fahle Schicksalsmotiv, das in immer neuen Gestaltfindungen daran erinnert, dass die Geschicke des Individuums im Buch des Lebens und des Todes langst festgeschrieben sind. Und wenn der Komponist im Finale nicht von der Stelle kommt, was Kritiker ihm gelegentlich ankreiden, dann ist das kein Unvermögen, sondern der kongeniale Ausdruck des fatalistischen Gefangenseins, von dem diese Sinfonie gut fünfzig Minuten lang erzählt. Partiell gilt das auch für Alfred Schnittkes Konzert für Viola und Orchester, das in seiner tragischen Bestimmtheit zwischen Trauer und Gehetztsein die kommende Katastrophe im Leben des Komponisten vorwegnimmt.

 

Rosengarten, Mozartsaal
12.01.2019 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 3

PENDERECKI

SCHOSTAKOWITSCH 9

 

KRZYSZTOF PENDERECKI

Adagio aus der Sinfonie Nr. 3

Metamorphosen, Violinkonzert Nr. 2

 

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH

Sinfonie Nr. 9 Es-Dur op. 70

Ye-Eun Choi, Violine

Deutsche Radio Philharmonie

Dirigent: Krzysztof Penderecki

 

Ye-Eun Choi, Violine

Deutsche Radio Philharmonie

Dirigent: Krzysztof Penderecki

 

Krzysztof Penderecki ist wohl der populärste zeitgenössische polnische Komponist. Ursprünglich Avantgardist, gilt er heute eher als spätmoderner Klassiker. Sein Violinkonzert komponierte er für Anne-Sophie Mutter, die wiederum die junge Kollegin Ye-Eun Choi förderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schostakowitsch mit einer Siegessinfonie beauftragt, die Stalin als den größten Helden darstellen sollte. Diese Sinfonie enttäuschte wegen ihrer anders gearteten Botschaft: »Man muss das Werk als eine Mahnung des Komponisten verstehen, der seine Mitmenschen zur tätigen Erhaltung des Friedens, des so teuer erkauften Glücks aufrufen will", so Biograph Heinz Brockhaus.

Rosengarten, Mozartsaal
03.03.2019 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 4

 

HILARY HAHN

PROKOFJEW

 

ANTONIN DVORAK

Serenade für Streichorchester E-Dur op. 22

SERGEJ PROKOFJEW

Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19

ROBERT SCHUMANN

Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

 

Hilary Hahn, Violine

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Omer Meir Wellber

 

"Wie eine Landschaft vom Sonnenlicht übergossen", so charakterisierte David Oistrach das erste Violinkonzert von Sergej Prokofjew. Kein renommierter Geigenvirtuose, sondern der Konzertmeister des Pariser Opernorchesters Marcel Darrieux übernahm 1923 den Solopart des Werkes, das der amerikanische Geiger Nathan Milstein als das beste Konzert der Moderne bezeichnete. Romantisch geprägt ist der Rahmen. Der freien Gefühlsentfaltung sind bei Dvorak in der von Kontrasten geprägten Serenade keine Grenzen gesetzt. Es ist ein Werk, das der Gattung der Serenade alle Ehre macht. Ständige Verwandlung einzelner Stimmungen und Gedanken sind das Markenzeichen der vierten Sinfonie von Schumann, vier Sätze, in durchgehendem Fluss, ein Werk "aus tiefster Seele", wie Clara Schumann es beschreibt.

Rosengarten, Mozartsaal
23.06.2019 Bild:Tickets vorhanden Mannheim SWR Konzertreihe Mannheim Abo 5

CURRENTZIS

SCHOSTAKOWITSCH 7

 

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH

Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 60 (Leningrader)

 

SWR Symphonieorchester

Dirigent: Teodor Currentzis

 

870 Tage dauerte die Belagerung Leningrads durch deutsche Truppen. Noch bevor die Blockade am 8. September 1941 begann, arbeitete Dmitrij Schostakowitsch an einer Sinfonie, die er der Stadt und ihren Bewohnern widmete. Selten hat eine Musik so stark gewirkt wie diese siebente Sinfonie. Uraufgeführt am 5. März 1942 in Kuibyschew (Wolga), wohin man den Komponisten und zahlreiche andere Künstler evakuiert hatte, machte die "Leningrader" bald ihren Weg nicht nur durch die UdSSR, sondern auch in der freien Welt. Allein in den USA wurde sie bis Ende 1942 sechzigmal aufgeführt, zuallererst unter der Leitung von Arturo Toscanini in New York. Diese Musik hatte das Zeug, den Durchhaltewillen an der antifaschistischen Front mit zu formen. Doch die "Optimistische Tragödie" von Dmitrij Schostakowitsch packt die Menschen heute noch immer mit Haut und Haaren.

Rosengarten, Mozartsaal