Klavierabende

17.05.2018

Dezsö Ránki

Joseph Haydn: Sonate B-Dur Hob XVI Nr. 41
Johannes Brahms; Variationen und Fuge über ein Thema von Georg Friedrich Händel op. 24
Franz Schubert: Sonate B-Dur D 960

Mit der Wahl der Tonart trafen Komponisten eine wichtige Vorentscheidung. Sie umriss – wie ungefähr und widerspruchsvoll auch immer – einen emotionalen Raum, in dem sich das Werk entfalten, den es verlassen und in den es wieder zurückkehren konnte. Dezsö Ránki erkundet B-Dur, über das Johann Mattheson 1713 meinte: »sehr unterhaltend und prächtig, wahrt es gerne etwas Bescheidenes und kann zugleich Großartiges und Kleinigkeiten durchgehen; es erhebt die Seele zu schweren Sachen«. Ránki zieht klassische Hauptformen heran: Sonate und Variation, dialektisch die eine, linear die andere. Beide Prinzipien gehen in den drei Werken beständig ineinander über und verschmelzen: Brahms lässt von Anfang an keinen Zweifel daran, dass er den Weg vom ariosen Thema zur grandiosen Fuge durch starke Gegensätze gehen wird. Für Schubert wird die Idee der Variation zur Geste des Verweilens nicht nur im langsamen Satz, und Haydns Finale ist Variation und Rondo in einem.  

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ORT: Schwetzingen
BEGINN: 19:30 Uhr   |   EINLASS: 19:15 Uhr
SAAL: Mozartsaal, Schwetzinger Schloss / Linker Zirkel

Mozartsaal, Schwetzinger Schloss / Linker Zirkel

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