Klavierabende

30.04.2018

Bertrand Chamayou

Transkriptionen von Franz Liszt
Sechs polnische Lieder von Frédéric Chopin S 480
Frühlingsnacht S 568 und Liebeslied (Widmung) von Robert Schumann S 566
Feierlicher Marsch zum heiligen Gral aus Richard Wagners  »Parsifal« S 450
Isoldens Liebestod aus Richard Wagners »Tristan und Isolde«  S 447
12 Etudes d'exécution transcendante S 139

Nicht nur im religiösen Glauben, auch in der Musik gibt es die Transsubstantiation, die Verwandlung einer Existenzform in eine andere. Franz Liszt war darin ein Meister. Lieder, Opernarien und -szenen wandelten sich unter seinen Händen zu virtuosen Klavierwerken. Man nannte sie Paraphrasen. In Wirklichkeit bedeuteten sie Übersetzung und Reflexion in einem: Übersetzung aus einem Genre in ein anderes, Nachdenken über die Möglichkeiten, die in den Originalen gleichsam verschlossen liegen. Historischer Vorläufer war das Fantasieren über gegebene Themen, mit dem Virtuosen gern brillierten. Liszt machte es zur Kunstform. Ihre Grenzen zu den Originalkompositionen sind fließend; astronomisch schwere Stücke wie die »Études transcendantes« sind ohne die Transkriptionen und ihre vulkanische Artistik kaum denkbar.

 

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ORT: Schwetzingen
BEGINN: 19:30 Uhr   |   EINLASS: 19:15 Uhr
SAAL: Mozartsaal, Schwetzinger Schloss / Linker Zirkel

Mozartsaal, Schwetzinger Schloss / Linker Zirkel

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