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Schwetzinger SWR Festspiele 2020

08.05.2020 Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder II

08.05.2020 Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder II

Akademie für Alte Musik Berlin
Bernhard Forck,
Konzertmeister

W. A. Mozart 1756 – 1791 Intrada zum Singspiel »Bastien und Bastienne« KV 50 (46b)
Paul Wranitzky 1756 – 1808 Grande Symphonie caractéristique pour la Paix avec la
République française c-Moll op. 31
Ludwig van Beethoven 1770 – 1827 Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

Das erste Stück formuliert das musikalische Thema. Der Anfang der Ouvertüre zu dem
Schäferspiel, das Mozart als Zwölfjähriger schrieb, gleicht dem Kopfthema von Beethovens
Eroica aufs Haar. Das zweite Stück schlägt das große politische Thema an, um das die
Legende der
Eroica kreist. Paul Wranitzky reflektiert in seiner charakteristischen Sinfonie den
Koalitionskrieg gegen das revolutionäre Frankreich, in dem Österreich Federn ließ. Der
musikalische Jubel über den Frieden, mit dem die Sinfonie formal wieder in Ordnung kommt,
erfreute Kaiser Franz nicht. Er verbot das Stück. Beethovens
Eroica preist das Ideal eines
Befreiers zur Humanität, auch wenn ihm der Glaube an das aktuelle Idol – Napoleons
abhanden kam. Zum Menschheitston in seinen Werken gehört wohl der Lyrismus der Liebe
ebenso wie der Nachhall des Kampfes und der Freudentanz der Befreiung, den das Finale in
vielen Varianten und zu starken Kontrasten durchführt.

Bei Buchung aller vier Konzerte im Paket der Reihe Beethovens Sinfonien und ihre Vorbilder am 7., 8., 30. und 31. Mai: 20 % Ermäßigung auf den Gesamtpreis plus freier Eintritt zum Vortrag am 7. Mai, 17.30 Uhr Nur telefonisch buchbar über SWR Classic Service 07221 300 100

ORT: Schwetzingen
BEGINN: 19:30 Uhr   |   EINLASS: 19:15 Uhr
SAAL: Rokokotheater, Schloss Schwetzingen/ Rechter Zirkel

Rokokotheater, Schloss Schwetzingen/ Rechter Zirkel

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